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Einführung Flexi-Klausel
Die „Flexibilisierungsklausel“ ist ein Schritt in Richtung Umsetzung der Globalbudgetierung in der österreichischen Bundesverwaltung. Durch mehr Spielraum und Verantwortung bei der Budgetmittel- und Personaldisposition soll die Ergebnisverantwortung der Dienststellen gestärkt werden.
Ausgangssituation
Ausgewählte Organisationseinheiten des Bundes werden durch eine Verordnung ermächtigt, innerhalb eines definierten Rahmens („Projektprogramm“) ihr Leistungsprogramm, ihre Budgetmittel und ihr Personal selbst zu steuern. Positive Budgetsaldi können – in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) - eigenverantwortlich verwendet werden. Die Steuerung der Dienststellen erfolgt mittels eines Controllingsystems (Budget-, Personalcontrolling, Leistungskennzahlen) und mit Unterstützung eines Controllingbeirates.

Aufgabenstellung und Rolle der ICG
  • Begleitung von Organisationen bei der Vorbereitung auf die Flexi-Klausel.
  • Unterstützung der Flexi-Organisationen beim Aufbau der internen Management- und Steuerungsstrukturen.
  • Begleitung des Projektteams (Vertreter der Zentralressorts, des BMF und der Flexi-Einheiten).
  • Erstellung eines Evaluierungssystems.

Ergebnis und Erfolge
Derzeit arbeiten 7 Dienststellen des Bundes (3 Justizvollzugsanstalten, Bundesamt für Wasserwirtschaft, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Fi-nanzprokuratur, Zentrales Melderegister) seit mehreren Jahren nach diesem neuen Prinzip. Im Regierungsprogramm 2003 ist die verstärkte Umsetzung der Flexi-Klausel als Modell der Verwaltungsreform explizit verankert.

In allen beteiligten Einheiten konnten wesentliche Leistungsverbesserungen bei gleichzeitiger positiver Entwicklung des Budgetsaldos erzielt werden
  • Die Flexi-Klausel hat zu beeindruckenden Kulturveränderungen innerhalb der Einheiten in Richtung Ergebnisorientierung und kaufmännischem Denken geführt. 
  • Die Flexi-Klausel ermöglicht schnellere und flexiblere Anpassungen an geänderte Rahmenbedingungen. 
  • Die Flexi-Klausel hat sich insbesondere für nicht marktfähige Bereiche als Alternative zu Ausgliederungen bewährt.

Ansprechpartner
> Bruno Burkart
> Norbert Quinz

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