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Acht Bausteine der Reform im Verhältnis von Politik und Verwaltung von einer Expertenrunde an der Donau-Universität Krems |
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Die Verwaltungsreform in Österreich orientiert sich seit einiger Zeit am Modell der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung, oder auch New Public Management. Das zentale Element dieser Reform ist ein Wechsel von der Steuerung über detaillierte Haushaltsvorgaben zu einer so genannten Output-Steuerung (Schauer 2000). Wer Verwaltung reformieren will, begibt sich jedoch auf eine hürdenreiche Reise. Es geht dabei nämlich nicht nur darum, das richtige Modell für die Verwaltung der Zukunft zu entwickeln. Der Grossteil der Energie fliesst vielmehr in die Überzeugungsarbeit, das Einbinden unterschiedlichster Akteure, das geschickte Ausbalancieren vorhandener mit neuen Interessenlagen. Die Einführung und Umsetzung von Reformen in Österreich zeigt ein sehr heterogenes Bild. Einzelne Gebietskörperschaften sind unterschiedlich weit in der Umsetzung. Hinweise für die Umsetzung sind also für die weitere Entwicklung in Österreich und gerade für jene Projekte, die bereits unterwegs sind, hilfreich. Vor diesem Hintergrund haben elf österreichische Reformexperten (H. Allabauer, H. Brückner, W. Gföhler, G. Kradischnig, E. Pesendorfer, H. Prinke, K. Schedler, W. Seif, G. Steger, R. Steindl, E. Wolny) im Rahmen einer Workshop-Reihe an der Donau-Universität Krems ein Thesenpapier entwickelt. Dieses enthält acht Bausteine der Reform, die als Hilfestellung, Gedankenstütze und Erfahrungsschatz zu verstehen sind. Es richtet sich an PolitikerInnen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sowie an Verwaltungsfachleute, die mit der Reform des öffentlichen Sektors betraut sind. Vor allem soll das Thesenpapier zu einem intensiven Dialog zwischen Politikern und Verwaltungsführungskräften anregen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! > Download Thesenpapier (veröffentlicht in der Schriftenreihe Band 04 des OÖ Landesrechnungshof) |
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Voraussetzung: Loslassen von Peter Tavolato |
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Erfolgreiche Veränderung beginnt mit dem Beenden und endet im Neubeginn. Mitarbeiter und Führungskräfte, die in Veränderungsprozessen ambitionierte Ziele oder notwendige harte Schnitte des Managements umsetzen, brauchen Aufmerksamkeit. Sie mit Emotionen wie Ärger, Freude, Ängsten und Schuldgefühlen zu beschäftigen, ist Voraussetzung für erfolgreiches Veränderungsmanagement. Mitarbeiter müssen dort abgeholt werden, wo sie stehen. Sie spüren Verlustgefühle und kämpfen mit dem Beenden bevor sie sich auf neue, unsichere Zeiten einlassen. Change Prozesse, die gezielt Interventionen zur Unterstützung des Loslassens setzen, sind erfolgreicher. Bislang widmen sich nur wenige Changeexperten explizit diesem Thema. In Anlehnung an das "Transitionmodell" von William Bridges gibt dieser Artikel nützliche Hinweise für Führungskräfte und Change Manager. © OrganisationsEntwicklung Nr. 2/2007 |
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Beschäftigung in jungen Unternehmen von Eva Grieshuber |
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In ihrer Dissertation (Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften, Innovationsmanagement und Unternehmensgründung, Universität Klagenfurt.)beschäftigt sich Eva Grieshuber mit der Frage, inwieweit Unternehmensgründungen positive Effekte für die Beschäftigung bringen. Auf der Basis österreichischer und internationaler empirischer Arbeiten analysiert sie, in welchem Umfang diese Erwartung erfüllt wird. Aus dem Inhalt: Abgrenzung und Klassifikation von Gründungs- und Jungunternehmen; quantitative Beschäftigungseffekte; Situation von Gründungs- und Jungunternehmen; Übertragung auf den Personalbereich usw. Zu beziehen ist die Dissertation in Buchform beim DUV-Verlag. |
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PPP-Studie: Stand der Umsetzung von Public Private Partnership (PPP) von Andreas Pölzl und Edith Preisch |
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Die Öffentliche Hand leidet unter massiven Budgetengpässen! Die Beteiligung Privater an der Finanzierung der öffentlichen Verwaltung ist in aller Munde. Doch nicht nur Finanzierungsengpässe sind die Ursache für die immer intensivere Auseinandersetzung mit dieser Thematik und der steigenden Anzahl an realisierten PPP-Projekten. Doch wie weit ist die Umsetzung wirklich fortgeschritten? Welche PPP-Modelle haben sich in welchen Einsatzbereichen etabliert? Welche Vorteile werden mit PPP im Öffentlichen Sektor lukriert? ICG hat Ende 2003 den Stand von Public Private Partnership im Rahmen einer 180-seitigen Studie näher beleuchtet und dabei den Fokus auf den deutschsprachigen Raum gelegt. Kosten der Studie: € 20 exkl. USt. |
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Digitale Signaturen - unterschreiben mit Tastatur von Kurt Grünwald |
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Eben ist ein E-mail eingelangt, das mit einem kleinen roten Siegel markiert ist. Daran erkenne ich sofort, dass es sich um ein digital signiertes Mail handelt. Der Absender legt also Wert darauf, dass sein Mail mich unverändert erreicht und ich kann sicher sein, dass es vom angegeben Absender stammt. |
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Implementierung von Supply Chain Excellence von Thomas Mandl |
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und Dietmar Bodingbauer (Erscheinungsdatum: Dezember 2004). Die Zeiten haben sich geändert. Es ist weitaus schwieriger geworden, Wettbewerbsvorteile zu erringen. Produktionsstandorte werden geschlossen und verlagert, die Tendenz zum Outsourcing setzt sich immer stärker durch und die Zahl von Unternehmensallianzen wächst, um neue Märkte zu erschließen. Unternehmen bewegen sich daher in einem vielschichtigen Netzwerk von Partnerschaften. Die enormen Vorteile dieser Struktur kann man aber nur nutzen, wenn die Zusammenarbeit mit den Partnern reibungslos funktioniert. Die entscheidende Grundlage dafür sind integrierte Prozesse, die das gesamte Partnernetzwerk in die Lage versetzen, Entwicklung, Produktion und Distribution effizienter, präziser und schneller zu machen. |
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E-Government - für 67 % ein strategisches Thema von Kurt Grünwald |
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Eine im Februar 2004 von ICG durchgeführte Experten-Umfrage zeigt ein klares Bild über den heutigen Zustand und die Zukunftsaussichten von E-Government. Überraschend ist, dass bereits 67 % der befragten Organisationen eine ausformulierte E-Government-Strategie haben. Die meisten der genannten Projekte umfassen transaktionsorientierte Abwicklungen. Weiters ergab die Umfrage, dass das Thema in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen wird. Mangelnde finanzielle Mittel behindern allerdings noch die Weiterentwicklung. Es fehlen nutzbringende Anwendungen, die die Akzeptanz bei den Bürgern erhöhen würden. Geschäftsprozessoptimierung und IT-Themen haben höchste Bedeutung bei der Umsetzung von E-Government-Projekten. Bereits an dritter Stelle wird Wissensmanagement genannt. Schade ist, dass E-Government immer noch als IT-Thema gesehen wird, Organisationsabteilungen sind bei der Umsetzung von E-Government-Projekten nur halb so oft federführend. Fazit: Damit E-Government-wirkungsvoll sein können, muss der Fokus neben IT-Themen zukünftig stärker auf Organisations- sowie auf Personal- und Führungskräfteentwicklung gelegt werden.
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Profit-Center-Einführung und Weiterentwicklung von |
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Profit-Center: Change-Projekt oder Modeerscheinung? Dass Profit-Center-Organisation heute mehr als nur ein Schlagwort ist und von vielen Unternehmern als wirksame Form der Dezentralisierung eingesetzt wird, zeigt die von ICG Infora Consulting Group im Frühjahr 2004 durchgeführte Online-Umfrage unter 100 renommierten österreichischen und deutschen Unternehmen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmer sind beim Thema Profit-Center bereits als „Profis“ zu bezeichnen. Dennoch: Entwicklung und Optimierungspotenziale sind noch nicht voll ausgeschöpft und die Hürden bei der Einführung sind fast in allen Unternehmen die selben. |
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