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Ausgliederung Mit 1. September 1999 wurde die Ausgliederung der Österreichischen Bundestheater umgesetzt. Aus dem früheren Bundestheaterverband wurde ein Konzern mit insgesamt rund 3.000 Mitarbeitern. Unter dem Dach einer Holdinggesellschaft sind drei Bühnengesellschaften (Burgtheater, Staatsopern-, Volksopern-GmbH) und eine Theater-Servicegesellschaft zusammengefasst.
Ausgangssituation Die österreichischen Bundestheater (Staatsoper, Burgtheater, Volksoper) waren in die österreichische Bundesverwaltung eingegliedert. Nach Grundsatzdiskussionen in der ersten Hälfte der 90iger Jahre wurde ein groß angelegter Ausgliederungsprozess gestartet.
Aufgabenstellung und Rolle der ICG
- Projektplanung und Projektsteuerung.
Unterstützung bei der Entwicklung von Fachkonzepten für Rechnungswesen, Administration, Organisationsstruktur etc.
- Begleitung des IT-Auswahlprozesses.
- Projektmanagement der SAP-R/3-Einführung und der Umstellung von Kameralistik auf kaufmännisches Rechnungswesen.
Ergebnis und Erfolge Der Bundestheaterverband wurde in fünf Gesellschaften (Holding, Burgtheater, Staatsoper, Volksoper, Theaterservicegesellschaft) geteilt – binnen zwei Jahren wurde diese weitgehende Strukturveränderung vollständig umgesetzt. Durch die Ausgliederung wurde der weltweit größte Theaterkonzern geschaffen. In allen Gesellschaften wurden professionelle Managementsysteme eingeführt. Das hohe künstlerische Niveau wurde gehalten bzw. weiter ausgebaut (der kulturpolitische Auftrag konnte seit der Ausgliederung immer erfüllt werden). Seit 1. September 1999 (Ausgliederungsstichtag) wurde das Budget der Bundestheater nicht mehr erhöht (ist also real deutlich gesunken).
Die Ausgliederung der Bundestheater gilt europaweit als Vorbild für moderne Kulturorganisationen.
Ansprechpartner > Bruno Burkart > Günter Kradischnig > Norbert Quinz |